Nach einigen Jahren des Führens ausschließlich von Foxterriern wollte ich Anfang 2023 wieder einen Vorstehhund ausbilden. In Bezug auf die Rasse war ich dabei offen. Über einen bekannten Züchter und Verbandsrichter (Teckel), den ich bei einer Prüfung in Hildesheim traf, wurde der Kontakt zu Balazs Braun hergestellt, einen Berufsjäger und Züchter in Ungarn. Er erwartete einen Wurf. Im Sommer fuhr ich nach Ungarn zund schaute mir die wirklich super geführte Zuchtstätte an.
Ich lernte auch seine Hunde kennen, welche in der Jagdsaison intensiv bei Niederwildjagden unterstützen. Die flotte Suche, das feste Vorstehen und sichere Apportieren, neben dem angenehmen Charakter, sagten mir sehr zu. Ich konnte bei ihm den typischen ungarischen Vorsteher kennen lernen, sicher auch im Wasser und von robustem Wesen und guter Belastbarkeit. So fiel die Entscheidung, einen Welpen nach Derutschland zu holen.
Daher entschloss ich mich, eine Hündin nach Deutschland zu holen.
Mehr möchte ich hier nicht über die Rasse referieren, auf der Seite des Vereins Ungarische Vorstehhunde wird der Vizsla ausführlich beschrieben.
Ida lernte sehr schnell, bereits mit 8 Monaten wusste sie bei einer Jagd in Ungarn, was zu tun ist und brachte mir das erste Wild.
Wir konnten die Prüfungen in Deutschland absolvieren, und nachdem auch die Gesundheitsuntersuchungen in Ordnung waren wurde sie zur Zucht zugelassen.
Hier noch einmal Dank an die Aktiven des Vereins in Deutschland, wo ich mich gut aufgehoben und sehr gut unterstützt fühle, sowohl bei der Ausbildung wie auch jetzt beim "Abenteuer erster Wurf" mit meiner Hündin.
Wir planen jetzt mit ihr einen Wurf, näheres unter Aktuelles.